Maximilian I (1493 - 1519)

Maximilian I. hatte beachtliche Feldherrnqualitäten. In knapp 40 Jahren führte er 25 Feldzüge, doch die durchschlagenden Erfolge blieben aus.
Als Friedrich III. 1493 starb, konnte Maximilian, der bereits 1486 zum römischen König gewählt wurde, römischer Kaiser werden.
In den Erbländern schuf Maximilian zwei Verwaltungseinheiten: Oberösterreich (Tirol, Vorlande, Windische Mark, Görz, Istrien, Friaul) und Niederösterreich (Österreich unter und ober der Enns, Steiermark, Kärnten, Krain). Außerdem führte er den Hofrat als Justizbehörde und die Hofkammer als Finanzbehörde ein, was bis zu den Reformen von Maria Theresia gültig blieb.
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